Naturheilpraxis IMPULSANA

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Erfahrungen über Generationen

Die Volksmedizin liefert einen Erfahrungsschatz, welcher sich über viele Generationen bewährt hat und von Zeit zu Zeit neu modifiziert wurde. Neben zahlreichen Naturheilmitteln welche auf dem Markt sind, gibt es gut wirksame und einfache Hausmittel. Vorteilhaft sind die Methoden, welche schnell und einfach in der Umsetzung sind, in Ihrem Haushalt zur Verfügung stehen und nicht extra besorgt werden müssen. Bei einer Erkältung stehen Ihnen diverse wärmende und antimikrobielle Küchenkräuter zur Auswahl welche verwendet werden könnten, wie Zwiebeln, Meerrettich, Lorbeerblätter, Nelken, Wacholder, Ingwer oder Salbei um nur einige zu nennen.

 

Um den Winter bei guten Kräften zu überstehen, lohnt es sich einige alten Grossmutterrezepte auszugraben. Generell sind in den Wintermonaten warme Speisen zu bevorzugen und das hinzufügen von wärmenden und antimikrobiellen Kräutern zu empfehlen. Eine Gemüse-, Gersten- oder Hafersuppe gewürzt mit Zwiebeln, Nelken und Lorbeerblättern erfüllt all diese Aspekte. Im Winter fehlt es einem Grossteil der Bevölkerung im mittleren und nördlichen Teil Europas an Vitamin D aber oft auch an Vitamin C. Sauerkraut z.B. enthält neben verschiedenen B-Vitaminen und der verdauungsregulierenden Milchsäure auch reichlich Vitamin C. Um die Säure im Sauerkraut etwas zu reduzieren wird das Kraut traditionell mit Wacholderbeeren gekocht, welches wiederum eine antimikrobielle Wirkung aufweist.

 

Hier einige Anwendungsbeipiele bei einem leichten grippalen Infekt:

Inhalieren bei Schnupfen: Wasser mit Teekocher aufkochen und in eine Schüssel oder einen Topf giessen. Es kann zwischen diversen Zusätzen gewählt werden: 

Salz, Thymiankraut oder verschiedene ätherische Öle wie Thymian oder Eukalyptus (nicht bei Säuglingen oder Kleinkindern) oder ein  ätherisches Öl wie Cajeput. Nach der Zugabe des gewählten Zusatzes halten Sie den Kopf über den Dampf und legen ein grosses Frotteetuch über den Kopf und um den Topf. Dies wärmt die Stirn- und Kieferhöhlen und lässt die Atemwege langsam freiwerden. Die Wirkstoffe dringen tief in die Lungen hinein.

 

Über Nacht wird die Regeneration und der Heilungsprozess unterstützt, indem die Luft mit ätherischen Ölen gereinigt wird. Ein einfaches aber sehr effektives Hausmittel hierfür ist die Zwiebel. Sie halbieren oder vierteln eine Zwiebel, geben diese in eine Schale und stellen diese neben Ihr Bett. Das ist schon alles. Die ätherischen Öle der Zwiebel reinigen die Luft und befreien die Atemwege.

 

Zwiebelsirup: 1 Zwiebel fein zerhackt, mit 3 EL Zucker und 12,5 dl Wasser vermischen, einige Minuten behutsam kochen und danach ein paar Minuten stehen lassen. Danach auspressen und abfüllen. Bei Husten und Keuchhusten 3-5 mal täglich 1-2 TL.

 

Ein Teeaufguss mit ein paar Scheiben frischem Ingwer besitzt eine wärmende Wirkung und kann so Erkältungen vorbeugen. Bei beginnender Erkältung, insbesondere mit Halsschmerzen kann eine dünne Scheibe frischer Ingwer wie ein Bonbon in den Mund genommen werden, womit oft Schlimmeres vermieden werden kann.

 

Auch wenn die Liste noch lange fortgesetzt werden könnte, hier eine letzte Empfehlung aus der Naturapotheke: Das Zistrosenkraut (Cisti herba). 

Zistrosenkraut wächst im Mittelmeerraum und enthält ätherische Öle, Polyphenole, Gerbsäure, Flavonoide und Harze. Dem Zistrosenkraut werden immunstimulierende, lymphanregende, antiseptische und antimikrobielle Wirkungen zugesprochen. 

Die Zistrose weist bei örtlicher Anwendung im Hals-Rachenraum eine erstaunlich starke antivirale aber auch antibakterielle Wirkung gegenüber einer Vielzahl von Erregern, insbesondere Grippe- und Erkältungserreger.

 

Zistrosentee: Auf eine Tasse Tee nimmt man 1-2 Teelöffel Zistrosenkraut, übergiesst es mit kochendem Wasser und lässt es 5-10 Minuten ziehen. Der Zistrosentee kann auch mit ein paar frischen Ingwerscheiben ergänzt oder mit etwas Pfefferminz- oder Melisseblätter geschmacklich abgerundet werden.

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